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Wenn
ich dereinst ganz alt und schwach,
und's
ist mal ein milder Sommertag,
so
hink ich wohl aus dem kleinen Haus
bis
unter den Lindenbaum hinaus.
Da
setz ich mich dann im Sonnenschein
einsam
und still auf die Bank von Stein,
denk
an vergangene Zeiten zurücke
und
schreibe mit meiner alten Krücke
und
mit der alten, zitternden Hand
so
vor mir in den Sand. |
| Wilhelm
Busch |
| Das
unscheinbar Kleine eines jeden Sandkorns wird im Bewußtsein
seiner Eigenschaften immer größer und bedeutsamer: In der Masse
der Sanddünen bekommt es die Gewalt einer Woge, die Kraft des Windes
und des Wassers. In der Mischung mit eisernem oder kohligem Umfeld wandelt
der Sand sein Gesicht wie ein Chamäleon, mit dem Wechsel seiner
Körnung wird der Charakter des Sandes grob oder geschmeidig, er speichert
in seinen Poren oder gebärdet sich bodenlos. |
| ® NRZ,
15. August 1992 |
Ein
Seehund saß am Meeresstrand
und
putzte sich seine Schnauze mit Silbersand.
Oh
möge doch Dein Herz so rein,
wie
dieses Seehund’s Schnauze sein. |
| Verfasser
nicht bekannt |
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siehe eine Sanduhr. Da läßt sich nichts durch Rütteln
und Schütteln erreichen, du mußt geduldig warten, bis der Sand,
Körnlein für Körnlein, aus einem Trichter in den anderen
gelaufen ist. |
| Christian
Morgenstern |
Ein
kleines Steinchen rollte munter
von
einem hohen Berg herunter.
Und
als es durch den Schnee so rollte
ward
es viel größer als es wollte.
Da
sprach der Stein mit stolzer Miene:
"Jetzt
bin ich eine Schneelawine".
Er
riß im Rollen noch ein Haus
und
sieben große Bäume aus.
Dann
rollte er ins Meer hinein
und
dort versank der kleine Stein. |
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| Joachim
Ringelnatz |
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| Auch
aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes
bauen. |
| Erich
Kästner |
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