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Rechts:
Magnetit-reicher Sand aus Rustenburg/Südafrika. Oben: Magnetit-Körner
aus diesem Sand haften am Magneten.
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| Schwermineral-Anreicherung
nahe der Wasserlinie am Ostsee-Strand. Die spezifisch leichteren Quarzkörner
werden von den Wellen fortgespült, die Schwerminerale (dunkel) hingegen
bleiben liegen. |
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magnetischer
Sand
Viele
magmatische und metamorphe Gesteine enthalten Eisen in Form des Minerals
Magnetit (chemisch Fe3O4). Auch die wichtigsten Eisenerzlagerstätten
werden aus diesem Mineral aufgebaut. Magnetit ist ein Schwermineral und
hat, wie schon der Name verrät, ausgeprägte magnetische Eigenschaften.
Wenn
Magnetit-führende Gesteine erodiert werden, wird das Mineral freigesetzt
und gelangt, sofern es nicht auch selbst zersetzt wird, in den Verwitterungsschutt
(sprich Sand). Sande mit hohen Magnetit-Gehalten werden direkt als Magnetitsande
bezeichnet.
Man
muss allerdings nicht in der Nähe verwitternder Eisenerzlagerstätten
suchen, um Magnetit im Sand zu finden. Auch am Strand der Ostsee kann man
mit etwas Glück und Geschick darauf stoßen. Die Quelle des Magnetits
sind skandinavische Gesteine, die während der vergangenen Vereisungen
von den Gletschermassen nach Norddeutschland verfrachtet wurden. Beim Suchen
kann auch ein Sortierungseffekt zu Hilfe kommen: aufgrund seiner hohen
Dichte von 5,2 g/cm3 (zum Vergleich: Quarz 2,65 g/cm3)
kann Magnetit beim geologischen Transport durch Strömungen und Wellen
stellenweise angereichert werden (siehe Foto links). |